ALDI & LIDL gegen L’Oréal – Gesichtscremes vom Discounter besser als Markenware

Es gibt diesen Moment, wenn man im Badezimmer vor dem Spiegel steht und darüber nachdenkt, ob die teure Gesichtscreme wirklich das hält, was das schicke Etikett verspricht. Glaub mir, der Schein kann trügen – jedenfalls zeigt das der aktuelle Test der Stiftung Warentest ganz klar.

Warum sind Discounter-Cremes oft besser als teure Markenprodukte?

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Eine Gesichtscreme für nicht mal zwei Euro, die teureren Konkurrenzprodukten locker das Wasser reichen kann – und das im Test von renommierten 22 Frauen, die morgens und abends verschiedene Cremes ausprobiert haben. Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn die Haut trocken und empfindlich ist, greifen viele zu Luxusprodukten, ohne zu wissen, dass ihre Haut nach genau der gleichen Feuchtigkeit verlangt, die auch eine günstige Discounter-Creme bieten kann.

Die Stiftung Warentest hat 14 verschiedene Cremes speziell für trockene Haut unter die Lupe genommen. Elf davon schnitten mit „gut“ ab – darunter auch die preiswertesten Produkte von Aldi, Lidl und dm. Die Lidl-eigene „Cien Reichhaltige Tagespflege“ zum Beispiel überzeugte nicht nur qualitativ, sondern landete sogar auf Platz drei im Gesamt-Ranking.

Wie misst man den Unterschied? Das steckt hinter dem Test

Was ich an diesem Test besonders spannend finde: Es geht nicht nur um die schönen Versprechen auf der Verpackung. Die Stiftung Warentest hat den Feuchtigkeitsgehalt der Haut gemessen – und zwar an den Unterarmen der Testpersonen, vor und nach zwei Wochen Anwendung. Dabei wurden auch andere Kriterien wie Hautgefühl und die Handhabung berücksichtigt. Sogar die Verpackung wurde bewertet, um zu sehen, ob man wirklich so viel Produkt bekommt, wie angegeben oder ob das nur eine optische Täuschung ist.

Hier zeigt sich: Manche teure Markencremes fallen durch, weil sie weniger Feuchtigkeit spenden oder in übergroßen Verpackungen verkauft werden, die mehr Schein als Sein bieten. So schaffte es die Lancôme-Creme von L’Oréal mit einem Preis von über 23 Euro pro 50 Milliliter gerade mal auf ein „befriedigend“. Da kommt man schnell ins Grübeln, wenn man bedenkt, dass die Lidl-Creme nur ein Bruchteil kostet und deutlich besser abschnitt.

Welche Discounter-Cremes bieten wirklich eine gute Pflege?

Hier ist eine einfache Liste, die ich dir empfehlen kann, wenn du auf der Suche nach einer guten Gesichtscreme für trockene Haut bist, ohne gleich dein Budget zu sprengen:

  • Cien Reichhaltige Tagespflege (Lidl): Preiswert und dennoch sehr gute Feuchtigkeitsversorgung, Platz drei im Test.
  • Florena Pflegecreme: Etwa fünf Euro pro 50 ml, überzeugt mit guter Pflegewirkung.
  • Neutrogena Hydro Boost Aqua Creme: Testsieger mit „sehr gut“ in Feuchtigkeitsanreicherung, etwa zehn Euro pro 50 ml.
  • Dm Naturkosmetik-Produkte: Alle zertifizierten Naturkosmetika im Test schnitten gut ab – perfekt für sensible Haut.

Das zeigt doch: Gutes muss nicht teuer sein, vor allem, wenn es um die tägliche Hautpflege geht. Gerade für Menschen, die wie ich viele Erfahrungen in Coaching und Alltag sammeln, ist es oft eine kleine Überraschung, wie sich günstige Produkte im Vergleich zu Markenprodukten schlagen.

Was bedeutet das für deine Hautpflege-Routine?

Mal ehrlich, wer hat nicht schon mal eine teure Creme zu Hause gehabt, die sich irgendwie nicht so luxuriös angefühlt hat, wie man es erwartet hätte? Bei der Hautpflege kommt es eben nicht nur auf den Preis an, sondern vor allem auf die Wirkung und Verträglichkeit. Gerade im Winter, wenn die Haut extra Schutz braucht, ist eine gute Feuchtigkeitscreme Gold wert. Diese Erkenntnis hat inzwischen auch viele meiner Klientinnen überrascht – die Umstellung auf eine günstige Creme hat ihre Haut nicht nur beruhigt, sondern auch ihr Portemonnaie geschont.

Kleiner Trick: Worauf sollte man beim Kauf achten?

Die Verpackung kann täuschen, die Werbung auch. Hier kommen einfache Tipps, die du beim nächsten Einkauf berücksichtigen kannst:

  • Achte auf die Inhaltsstoffe: Feuchtigkeitsspender wie Glycerin oder Hyaluronsäure sind ein gutes Zeichen.
  • Lieber zertifizierte Naturkosmetik ausprobieren – oft verträgt die Haut diese Produkte besser.
  • Beobachte, wie deine Haut sich nach der Anwendung anfühlt, nicht nur den Herstellerpreis.
  • Quetsche die Verpackung ruhig mal aus – wie viel Creme bekommst du wirklich?

So ein Test macht klar: Manchmal steckt das Beste eben in den unscheinbaren Produkten vom Discounter. Da lohnt es sich doch, diesen Geheimtipp mal auszuprobieren.

Schreibe einen Kommentar